Reza Samani

Daf, Kuzeh, Tombak

...wurde 1977 im Iran geboren. Bereits im Alter von zehn Jahren bekam er von seinem Bruder, Behnam Samani, grundlegende Kenntnisse für das Spiel der Trommeln Tombak und Daf, als Zwölfjähriger nahm er zusätzlich Unterricht bei renommierten iranischen Meistern wie Khodadad Gholami, Ruzali und Mahmud Sharifi. Neben der Perkussion gilt sein Interesse den Blasinstrumenten wie Sorna, Karna und Neyanban.

Mit namhaften Musikern wie Rahmatollah Badii, Hossein Alizadeh, Keyhan Kalhor, Alireza Ghorbani, Mohammad motamedi, Salar Aghili und Konstantin Wecker arbeitete Reza Samani bei internationalen musikalischen Projekten.

Zahlreiche Konzertreisen brachten ihn als Solokünstler sowie auch als Mitglied der Ensembles ZARBANG und SAMANI in die USA, nach Kanada, Asien, Afrika und in verschiedene Länder Europas, und er war Gast renommierter Musikfestivals wie z. B. Villas de Verano in Madrid, die Ruhr-Triennale, das Silkroad-Festival (Hongkong), das Folk-Festival in Taiwan oder Sounds of Arabia (Abu Dhabi). Reza Samani spielte mit dem Symphonieorchester des norwegischen Radios und Fernsehens (NRK), beim SWR und WDR.

Reza Samani lebt in Köln; er unterrichtet in verschiedenen Städten Deutschlands und in anderen europäischen Ländern Tombak, Daf, Udu und Rahmentrommeln und veranstaltet regelmäßig Workshops. Seine aktuellen Projekte sind das Ensemble ZARBANG, das Duo Samani und das Rumi-Ensemble.

Andrea Piccioni

Tamburello und Rahmentrommel
Andrea Piccioni ist bekannt als einer der führenden Köpfe, wenn es um Rahmentrommeln geht. Er hat die Spielweise des italienischen Tamburello technisch und stilistisch erneuert und hat mit seinem Ansatz die Grenzen von Jazz, Weltmusik, Alter Musik überschritten. Er tourt weltweit mit Künstlern, wie Bobby McFerrin, Paul McCandless, Gianluigi Trovesi, Basel Rajoub, Luciano Biondini, Manfred Leuchter, Lucilla Galeazzi, Les Haulz et les Bas, Caitrìona O’Leary, Donàl Lunny und Wu Man. Er ist ein beliebter Dozent bei wichtigen Veranstaltungen, an Universitäten und Konservatorien überall auf der Welt. Er hat auch DVDs und Bücher zu den italienischen Rahmentrommeln und zu Rhythmussprachen veröffentlicht.

Sebastian Flaig

Darabuka und Cajon

Sebastian Flaig zählt zu den interessantesten Persönlichkeiten der neueren Generation von World Percussionisten in Europa. Seine stilistische Flexibilität und sein breit gefächertes musikalisches Spektrum machen ihn zu einem gefragten Musiker in der internationalen Jazz- und Worldmusic Szene.

Seine Ausbildung erhielt er an der renommierten Hochschule für Musik in Leipzig. Zur Vertiefung seiner Kenntnisse der orientalischen Perkussion lebte er ein Jahr in Istanbul und lernte bei verschiedenen Meistern, u.a. bei dem legendären Darabuka Virtuosen Misirli Ahmet.

Sebastian war Mitglied des Bundesjazzorchester und spielte in verschiedenen Tanz- und Theaterproduktionen u.a. in der komischen Oper Berlin & dem Bauhaus Dessau. Er komponierte die Musik zu Dokumentarfilmen und tourte in Libanon, Syrien und der Türkei.

Joss Turnbull

Riq, Tombak

...studierte 2007 bis 2012 Perkussion für Jazz- und Popularmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Schon vor dem Studium und im Anschluss nahm er Privatunterricht bei Mohammad Reza Mortazavi und Madjid Khaladj für iranische Perkussion. Neben einem Studienaufenthalt in Istanbul bereiste er Syrien, Libanon und den Iran, um traditionelle Spielhaltungen zu studieren. Die iranische Kelchtrommel Tombak stellt seither das Zentrum seiner künstlerischen Arbeit dar. Mit Präparationen und Elektronik verfremdet er seine Instrumente und sucht nach zeitgenössische Ausdrucksweisen. Als Solist und mit unterschiedlichen Musikprojekten konzertierte er in ganz Europa, Japan, USA, den Arabischen Emiraten, Sudan u.a. 

Thórralf Schuh

Bodhrán
...wurde 1966 in Köln geboren und zeigte schon früh sein Interesse an Trommeln. Seit 1995 unterrichtet er die irische Rahmentrommel in Einzelunterrichten, Wochenendworkshops und durfte auch schon auf vielen Trommelfestivals die Bodhrán vorstellen. Hier ist Tamburi Mundi und das European Frame Drummers Meeting und natürlich DrummingHoliday zu nennen. Als einer der Ersten veröffentlichte er eine Internetseite zum Thema und ein Buch mit 100 Rhythmen für das Crowdy Crawn wie die Trommel in Cornwall auch genannt wird. Die Ansätze von anderen, wie orientalischen und mediterranen Trommeln fließen genauso ein, wie seine Erfahrungen in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen. Seit 2005 betreut er in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) einen regelmäßig stattfindenden Drum Circle. Neben dieser Arbeit pflegt er auch diese Internetseite.
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